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Vimala ist Sexualbegleiterin und begleitet behinderte und schüchterne Menschen in ihrer Sexualität. Sie bezeichnet sich dabei selbst als "Übungsfrau" und freut sich besonders, wenn sie Menschen, die es eigentlich schon abgeschrieben haben, Partnerschaften eingehen zu können, wieder in ihre Kraft bringen kann. Sie freut sich, wenn sie ihnen helfen kann, sich erotisch zu fühlen und auch mutig zu werden, Menschen anzusprechen. Sie bringt vor allem viel Humor mit und will mit ihren Gästen auf Augenhöhe und spielerisch die Dinge ausprobieren. Bevor Vimala ihren Traumjob in der Sexualbegleitung gefunden hat, hat sie Tantramassagen gegeben und im SM-Studio gearbeitet. Wir sprechen in dieser Episode über Sexualbegleitung, wie Vimala zu dem Job gekommen ist. Wir sprechen darüber, wie wichtig es ist, sich selbst zu lieben und wie wichtig es ist, den alltäglichen Ableismus abzulegen und klar zu verstehen: Ja! Natürlich haben Behinderte eine Sexualität!

Vimalas Homepage: https://www.trotz-allem-lust.de/

Gianna Bacio ist Sexualpädagogin und klärt auf ihren Social Media Kanälen auf und das nicht so, wie ihr es im Sexualkundeunterricht in der Schule erlebt habt, sondern mit Witz, auf Augenhöhe und vor allem immer mit dem Blick auf die Lustebene. Ja liebe Schule, Sex birgt nicht nur Gefahren, sondern auch viel Freude und die kriegen wir bisher als Teenager*innen gar nicht beigebracht - und nein, das Nachturnen von Pornos zählt dabei nicht. Vor kurzem ist Giannas zweites Buch "Love your Sex" rausgekommen, darüber sprechen wir: Wann ist jemand "gut im Bett"? Was brauche ich für ein gutes Sexleben? Und wie spreche ich meine Vorlieben bei meinen Sexpartner*innen an?

Das Buch "Love your Sex" folgt auf das Buch "Hand drauf" und ist absolut empfehlenswert!

Giannas Instagram Account findet ihr hier: https://www.instagram.com/giannabacio und ihren Tik Tok Account hier: https://www.tiktok.com/@giannabacio

Anna Genger hat mit L'Apotheke das erste deutsche Museum für historisches Sexspielzeug gegründet. In Hamburg auf St. Pauli könnt ihr die verschiedensten Exponate sehen: von japanischen Wurzeln, die zu Penisringen geflochten werden, bis zu rumänischen Weinflaschen, die einen sehr schmalen Flaschenhals haben... Und ist eigentlich was dran am Gerücht mit Cleopatra und den Bienen? 

Anna Genger ist Künstlerin und St. Paulianerin und spricht frei weg von der Leber wie sie - wie die Jungfrau zum Kinde - zum Thema Pleasure Toys gekommen ist und wie aus einer Schnapsidee ein Herzensprojekt geworden ist.

https://lapotheque.de/

https://pli.world/ 

Aljosha war Arzt und ist jetzt Teil der Fab Five in der Netflix Produktion Queer Eye Germany (Start: 9.3.2022). Bekannt geworden ist er über den Youtube-Kanal "Vegan ist ungesund", ein Channel für Veganismus. Heute arbeitet er als aktivistischer Influencer auf Social Media. Seine Themen sind dabei Queerness, mentale Gesundheit, toxische Männlichkeit und vegane Ernährung. Diese Themen werden besprochen, Aljoshas Dackel Henry macht "Muh" und es werden aus Versehen ein paar Lehrer*innen einer Düsseldorfer Schule geoutet. Aljosha und Gesa waren nämlich gemeinsam auf der Schule und sprechen darüber, wie schwierig es war in einem Schulrahmen, der kaum Raum geboten hat, zu entdecken, dass man eine Sexualität hat. Instagram Aljosha: https://www.instagram.com/aljosha_/

Instagram Henry: https://www.instagram.com/minidachshundhenry/

"A" davor heißt immer "nicht". Asexualität bedeutet also "nicht sexuell". Was aber genau bedeutet es, sich auf den verschiedensten Punkten des gesamten Spektrums der Asexualität zu bewegen? 

Laura hat ein Instagramprofil (@asexuality_in_germany) erstellt, um aufzuklären über Asexualität - auf Deutsch. Denn die meisten Aufklärungs- und Austauschkanäle findet man bisher nur auf Englisch. Wir haben in der Woche zur Sichtbarmachung von Asexualität gesprochen. Dabei klären wir Begrifflichkeiten, reden über Sprüche, auf die Asexuelle immer wieder stoßen und darüber, wie wichtig es ist Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit für die verschiedenen Sexualitäten zu schaffen. 

Wir sprechen über spontan gekaufte Regenbogenflaggen beim CSD und über das Soziale Netzwerk Tumblr, das Laura unfassbar stark geholfen hat, herauszufinden wer und wie sie ist.

Wie ist es, wenn man seit über 61 Jahren verheiratet ist und sein ganzes erwachsenes Leben miteinander teilt? Wie war es damals in den 50er/60er-Jahren zusammen zu kommen? Wann gab es den ersten Kuss? Wie wurde mit Intimität und Sexualität umgegangen? Und was hat es mit der roten Jacke auf sich? Um all das geht es in dieser Episode. Es geht um Helga und Peter, die schon zusammen zur Schule gegangen sind und obwohl Peter mit 14 schon einmal versucht hatte Helga zu küssen, was sie damals gar nicht gut fand, sind die beiden mit 18 ein Paar geworden. 6 Jahre später haben sie geheiratet - Das war 1960. Sie sind immer noch ein Paar und lieben sich sehr. Zwei Menschen erzählen hier ihre lange Liebesgeschichte und haben auch noch Tipps für heutige Paare: Niemals im Streit zu Bett gehen und vieles als Team meistern.

Vor über 10 Jahren geheiratet, vor fast 10 Jahren geschieden. Jetzt 10 Jahre später verziehen. Hier geht es um das riesige Gefühl des Verzeihens und wie befreiend es sein kann "olle Kamellen" ziehen zu lassen und den Menschen, die euch wehgetan haben, zu verzeihen. Sabrina erzählt euch ihre Liebesgeschichte. Sie selbst sagt: "Ich trau mich. Nicht vor den Altar - das war schon - sondern ich traue mich von meiner Scheidung zu erzählen. Tatsächlich fiel mir das lange Zeit nicht leicht darüber zu reden. Generell ist es auch nicht mein Ding, sehr Privates mit der Öffentlichkeit zu teilen. Warum jetzt? Weil ich mit meinen Erfahrungen anderen helfen will und hoffentlich auch inspirieren kann." Lasst euch inspirieren und kramt mal in euch, ob ihr da vielleicht noch ein paar alte Schmerzen habt, die ihr ablegen möchtet.

Triggerwarnung: Wir reißen auch die Themen Krieg, Tod und Vergewaltigung an.

Mit der Einführung des Prostitutiertenschutzgesetzes wurde in Schleswig-Holstein auch eine Fachberatungsstelle für Sexarbeiter*innen ins Leben gerufen: cara*SH. Kim arbeitet bei der Beratungsstelle und erzählt hier über ihre Arbeit. Darüber, wie es ist beim Finanzamt anzurufen, um Equipment für Rollenspiele von der Steuer abzusetzen. Darüber, wie ihre Klient*innen sie inspirieren und wie sich ihr Blick auf Sexualität verändert hat. cara*SH gehört zum Frauenwerk der Nordkirche und wenn ihr Lust habt gerade jetzt in der Coronakrise etwas zu spenden, könnt ihr euch einfach über die Homepage bei der Beratungsstelle melden: www.cara.sh

Andre ist seit 2013 Sexarbeiter und bietet vor allem dominante Sexdienstleistungen an - das tut er aus voller Leidenschaft, denn er hat in der Branche seinen absoluten Traumjob gefunden. Wie es ist während der Pandemie als Sexarbeiter zu arbeiten und welches Konzept sich der Dominus dafür ausgedacht hat, besprechen wir hier. Es geht um Beziehungskonzepte, Flirts, Klischees und wie es ist auf Partys von seinem Job zu erzählen, während man doch eigentlich auch einfach nur Kuchen essen will... Andre kämpft für die Entstigmatisierung seiner Branche, dafür engagiert er sich beim Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen e.V.: www.berufsverband-sexarbeit.de Mehr über Andre, die "Happy Hure", wie er sich in dieser Episode selbst nennt, erfahrt ihr hier: www.dominus.berlin 

Rucksack gepackt und alleine los auf große Reise durch Südamerika. Das war der Plan von Anna-Rosa. Einfach mal drauf los, auf der Suche nach sich selbst. Dass sie während dieser Reise in Ecuador ihren jetzigen Mann Camel trifft, war nicht geplant. Eine gemeinsame Woche in Montañita. Danach ging ihre Reise weiter und 11 Monate später stand Camel vor ihrer Tür in Kiel, sie sind zusammengekommen, haben geheiratet und erwarten gerade ein Kind. Klingt wie die Beschreibung einer richtig schönen Romcom, ist aber das wahre Leben. Eine Geschichte, die Bock macht auf Liebe und auf Mut zur Liebe.

Basti ist jahrelang durch Konversionstherapien und Dämonenaustreibungen gegangen, weil er geglaubt hat, dass seine Homosexualität von Gott nicht gewollt ist. Während er versucht hat sich zu verändern, ist er durch die Hölle gegangen. All das um Befreiung zu erlangen. Die Befreiung kam! Aber nicht wegen der mittlerweile verbotenen "Therapien", sondern weil er sich nach Jahren des Verbiegens erlaubt hat zu sein, wer er ist: ein schwuler Mann, der lieben darf, wen er möchte! Mittlerweile ist alles anders: Basti engagiert sich als Aktivist, er ist als Dragqueen unter dem Name Atomia Glamourowska unterwegs und er hat an dem Gesetz zum Konversionstherapieverbot mitgearbeitet.  Hier geht es um den langen Weg bis zur Selbstakzeptanz und um das große Glück, diesen Weg geschafft zu haben. 

TRIGGERWARNUNG: Zwischen Minute 25 und 28 sprechen wir über Depressionen und Suizidgedanken.

Sabrina und Josh haben sich an einem Wochenende in Berlin während des Karneval der Kulturen kennengelernt. Sabrina hat sich bis dahin immer als lesbisch bezeichnet, dann kam Josh, der transidentitär ist, um die Ecke und es hat Zoom gemacht. Gibt es da jetzt noch ein passendes Label? Nöö! Hier geht es um die ganz große Liebe, um Label und keine Label, um die Ehe für alle, um gesellschaftliche Baustellen für queere Menschen, um Kunst, Musik, um Klischees, die endlich aufgebrochen werden und um die Frage, wie wir Kinder zu offenen und toleranten Menschen machen können.